Hongkong Song (2009)

In der hart verdienten Einsamkeit des Hongkonger Stadtlebens erinnert sich eine junge Frau an eine breite Häuserfront, die so hoch und so breit war, dass die Berge dahinter vollkommen verdeckt wurden. In der Mitte dieser Häuserreihe aber war eine riesige Öffnung ausgespart, ein quadratisches Loch, acht Stockwerke hoch und einige Wohneinheiten breit. Die Menschen hatten diese Lücke offen gelassen, so hatte es ihr Vater erzählt, damit der Drache, der in den Urwald bewachsenen Bergen wohnte, weiterhin zum Meer fliegen konnte. Manchmal noch träumt sie von ihm.

Hongkong Song spürt dem Leben fortschrittlicher Menschen nach, die sich in einer der schnellsten Städte der Welt behaupten müssen.